Die Diagnostik einer Polyneuropathie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (inkl. Familien‑, Sozial‑ und Medikamentenanamnese) und wird durch eine strukturierte klinisch-neurologische Untersuchung sowie gezielte Zusatzuntersuchungen ergänzt.
Der Verlauf einer Polyneuropathie hängt stark von der Ursache ab. Häufig beginnt sie schleichend mit Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Füßen und Händen, kann sich über Monate bis Jahre verstärken und zu Schmerzen, Muskelschwäche oder Gangunsicherheit führen. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache (z. B. Diabetes, Alkohol, Medikamente) und umfasst ursächliche Therapie, Schmerzbehandlung sowie physikalische Maßnahmen
Rehabilitation ist bei Polyneuropathie eine zentrale Maßnahme, um trotz Nervenschädigungen möglichst aktiv und selbstständig zu bleiben. Sie kombiniert medizinische, therapeutische und psychosoziale Ansätze und bietet Betroffenen die Möglichkeit, ihre Beschwerden zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern.