Ein Nadel-EMG ist bei Polyneuropathie ergänzend aussagekräftig, aber nicht das primäre Diagnoseinstrument. Es zeigt Veränderungen der Muskelaktivität, die durch Nervenschädigungen entstehen, und kann zwischen axonalen und demyelinisierenden Prozessen unterscheiden. Für die eigentliche Diagnose und Schweregradbestimmung ist jedoch die Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) meist entscheidender.
Welche Werte bei einer Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) liegen bei einer Polyneuropathie noch innerhalb des tolerierbaren Bereiches. Sind Werte unterhalb von 40-50 m/s zu niedrig?